Hohe Auszeichnung vom Schützengau Rhön-Grabfeld
Ehrung an Heidi und Uli Schmitt verliehen
Rödelmaier Der Schützengau Rhön-Grabfeld feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand im Schützenhaus Rödelmaier eine Jubiläumsfeier statt. Gauschützenmeister Michael Richter begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter Innenstaatssekretär Sandro Kirchner, Landrätin Sonja Rahm, die Bürgermeister Michael Werner und Thomas Bauer, Landesschützenmeister Christian Kühn, Bezirksschützenmeister Mathias Dörrie sowie BLSV-Bezirksvorsitzenden Klaus Greier.
In ihren Grußworten würdigten die Redner das große Engagement des Schützengaues in den vergangenen 70 Jahren. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Einsatzbereitschaft der Gauschützenmeister und der gesamten Vorstandschaft. In den vergangenen 18 Jahren führte Uli Schmitt aus Hollstadt den Verband. Innenstaatssekretär Sandro Kirchner stellte in seiner Ansprache insbesondere das langjährige ehrenamtliche Wirken von Uli und Heidi Schmitt heraus. Gemeinsam engagierten sie sich nahezu 22 Jahre lang im Führungsstab des Gaues. Für diesen außergewöhnlichen Einsatz wurde Uli Schmitt von der Versammlung zum Gauehrenschützenmeister ernannt, Heidi Schmitt erhielt die Auszeichnung als Gauehrenmitglied. Mit Ehrenurkunden, Gastgeschenken und stehenden Ovationen bedankten sich die Gäste bei beiden für ihr weit über das übliche Maß hinausgehende ehrenamtliches Engagement.
Im Anschluss blickte Uli Schmitt auf die Geschichte des Schützengaues zurück. Heute gehören dem Gau rund 2700 Mitglieder in 40 Vereinen an. Auch die Jugendarbeit wurde gewürdigt: Bezirksschützenmeister Dörrie überreichte ein Kuvert mit der Bitte, die enthaltene Spende ausschließlich für die Jugendförderung zu verwenden. BLSV-Bezirksvorsitzender Greier lobte zudem die gute Zusammenarbeit der beiden Sportverbände und sprach sich für deren Fortführung aus. Landrätin Sonja Rahm fand persönliche und anerkennende Worte für die Geehrten und dankte ihnen für ihren langjährigen Einsatz für die Gesellschaft. Aus München war Landesschützenmeister Christian Kühn eigens in den nördlichsten Schützengau Bayerns gereist, um zu gratulieren. Er betonte die Bedeutung, das Schützenwesen und seine Traditionen zu bewahren, zugleich aber auch offen für neue Wege zu bleiben.



